Folge 17 - Innere Saboteure
Shownotes
Komm mit mir mit und reflektiere mit mir darüber
• Warum Selbstsabotage nichts mit Faulheit zu tun hat • Welche unbewussten Programme stärker wirken als Willenskraft • Wie alte Erfahrungen und Kindheitsmuster unsere Entscheidungen heute lenken
Und nimm für dich mit:
• Praktische Tipps, wie du neue Erfahrungen im Alltag verankern kannst
Denn eines solltest du dir unbedingt bewusst machen:
Selbstsabotage ist kein Zeichen von Schwäche und auch nicht von Härte - es ist einfach ein Schutzmechanismus.
In dieser Episode erfährst du, wie du ihn enttarnst und in echte Veränderung verwandelst.
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🎧 Viel Spass beim Inspirieren lassen und Reflektieren. 🎈
Bis in 4 Wochen, wenn es wieder heisst: "Potential unleashed - Warum es die kleinen Schritte so in sich haben".
Ich freu mich auf dich!
Deine Regina
Transkript anzeigen
00:00:02: Potential Unleashed, warum es die kleinen Schritte so in sich haben.
00:00:07: In diesem Podcast zur Selbsthilfe spricht Regina Reitinger langjährige hypnosystemische Business Coach, Profilerin und Traumatherapeuten über Erfahrungen aus ihrer täglichen Praxis mit Hührungskräften und Menschen, die sich selbst und das Leben tiefer verstehen möchten.
00:00:23: Selbstwirksamkeit und Gelassenheit inmitten eines stressigen Alltags.
00:00:27: Ein Spagat, der keiner mehr ist, wenn man sich auf die kleinen Schritte versteht.
00:00:32: Wenn du also Lust hast zu verstehen, wie du komplexen Themen mit einer gewissen Leichtigkeit begegnen kannst, dann hör gleich rein und lass dich ein Stück begleiten.
00:00:44: Herzlich willkommen zum heutigen Podcast.
00:00:47: Potential Unleashed, warum es die kleinen Schritte so in sich haben.
00:00:52: Und heute beginnt eine neue Zeitrechnung.
00:00:55: Es ist die erste Folge mit mir alleine.
00:00:59: ohne Herrn Schwarz, aber in Summe ist es schon die siebzehnte Folge von Potenzsland liest.
00:01:05: Unser Thema heute ist, warum wir so hart gegenüber uns selber sind.
00:01:12: Und ich glaube, jeder von uns kennt es, diese nervigen Dialoge mit uns selber, dieses sehr harte Abwerten, wenn wir ein Fehler gemacht haben und dieses sehr starke zurückhalten, wenn wir eigentlich etwas tun möchten, was wir noch nie getan haben.
00:01:38: Also etwas, was wir gerne möchten, was wir gerne mehr tun wollen, was wir uns aber selber nicht zuschreiben oder nicht zutrauen.
00:01:49: Und ich habe dieses Gespräch im Vorfeld mit einem virtuellen Gesprächspartner geführt, nennen wir ihn Dr.
00:01:59: Und der hat mir ein paar schlaue Fragen gestellt.
00:02:03: Und er hat mich zum einen gefragt, warum das eigentlich so möglich ist, wo wir doch so rationale und aufgeklärte Menschen sind.
00:02:15: Jetzt auch im Zeitalter von KI.
00:02:18: Wie ist es möglich, dass wir uns selber so blockieren?
00:02:22: Und Blockade ist, glaube ich, schon ein ganz gutes Wort.
00:02:27: weil es wie eine Blockade wirkt.
00:02:31: Und ich war gestern auf einen Vortrag zum Thema was sind komplizierte Systeme und was sind komplexe Systeme.
00:02:42: Und eins kann ich euch versichern, der Körper und das komplette Zusammenspiel von unserem Denken, von unserem Fühlen.
00:02:53: Also Nervensystem und unserem Körper, also organische Abläufe sind mehr als komplex.
00:03:00: Und sie sind vor allem unwähkürlich.
00:03:06: Zum Glück muss man sagen, wir müssen nicht darüber nachdenken, ob wir jetzt ein- und ausatmen.
00:03:12: Wir müssen nicht darüber nachdenken, wie wir eine Treppe rauf- und runtergehen.
00:03:17: Und wir müssen auch nicht, wenn wir ein paar Fahrstunden hinter uns haben, darüber nachdenken, wie wir unser Auto steuern.
00:03:24: Das macht unser System sehr bald, alles sehr schnell, bzw.
00:03:31: Atmung und so weiter, macht das von Anfang an.
00:03:34: oder dass wir es willkürlich beeinflussen müssen und andere Dinge, die wir eben erlernen, wie eben Autofahren, Fahrradfahren oder andere Dinge, Treppe rauf und runtersteigen und sozeugen, was wir regelmäßig machen, darüber müssen wir zum Glück nicht mehr nachdenken.
00:03:52: Jetzt ist es aber so, wenn wir bestimmte Denkmuster halt genauso häufig wiederholt haben.
00:04:00: und die dazugehörigen Gefühle genauso häufig damit schon verbunden und verkoppelt haben, dann ist es wie ein Automatismus, wie wenn ich eben die Haustür rausgehe und die Treppe runter gehe.
00:04:12: Ich denke dann immer drüber nach.
00:04:13: Also das heißt, mein System wird mit einem Phänomen, also etwas von außen, konfrontiert und setzt sofort den automatisch gelernten Gedanken oder Reaktionsablauf in Gang.
00:04:32: Also ich sehe eine Person, die irgendwie so oder so schaut, das ist irgendwo abgespeichert bei mir, eine Person, die so oder so schaut, zack, ich fühle mich so und so und zack, ich reagiere so und so.
00:04:45: Und generiere damit, ziemlich wahrscheinlich, eine Situation, die ich ganz, ganz häufig schon erlebt habe und bestätige damit auch wieder mein System, dass alles richtig ist.
00:05:00: Und somit mache ich immer wieder die gleichen Erfahrungen und tamauere damit meine Überzeugungen.
00:05:07: Und wenn das Ganze auf einer unguten Ebene läuft, dann sind das halt ungute Überzeugungen und ungünstige Verhaltensweisen.
00:05:21: kennt ihr vielleicht alle, also je nachdem, wie sportlich du bist zum Beispiel, sagen wir mal, du bist es nicht und du möchtest aber nun plötzlich Sport machen, weil du sagst, ja also ich habe zwar verstanden, Sport ist eine ziemlich nutzlose körperliche Betätigung, also nutzlos im Sinne von es muss nicht sein, aber ich habe gelernt, kognitiv, dass Sport, also körperliche Bewegung, günstig ist.
00:05:53: Für meinen Herzkreislaufsystem, für meine nervliche Gesundheit, für meinen Schlaf, für was weiß ich nicht was, wenn ich abnehmen will, würde es auch helfen.
00:06:05: Also habe ich alles schon gelernt und jetzt geht es darum, das umzusetzen.
00:06:11: Für jemanden, der den Automatismus bereits hat, weil er regelmäßig Sport macht, für den ist das keine große Sache.
00:06:17: Der packt seine Tasche in der Früh, geht abends mit dieser Tasche ins Fitnessstudium, macht die unnützen Bewegungen und geht danach befreit, befriedigt, nach Hause, legt sich ins Bett und schläft.
00:06:31: Die andere Person, die diesen Automatismus noch nicht hat, denkt auch darüber nach, packt vielleicht auch noch die Tasche.
00:06:40: Nimmt sie sogar mit, aber dann, was passiert am Abend?
00:06:46: Ah ja, genau, eine Anmeldung am Fitnessstudio hat natürlich auch schon stattgefunden, also alles wäre parat.
00:06:52: Und jetzt wäre es neunzehn Uhr, jetzt wäre es Zeit, dorthin zu gehen, aber jetzt passieren andere Dinge.
00:06:58: Dann muss man vielleicht noch eine wichtige E-Mail schreiben, dann vielleicht auch heimgehen zum Essen, vielleicht auch irgendwie mit dem Kollegen Bier trinken und Ja, jetzt ist es schon zu spät.
00:07:12: Morgen dann.
00:07:12: Und dann wird dieses Lot, der eigentlich dafür daher gewesen wäre, jetzt eine Veränderung herbeizuführen, für das, was man ja eigentlich kognitiv weiß, dass es günstig wäre, zu tun.
00:07:25: Und tut halt wieder nicht.
00:07:28: Und die Häufige, die sich dann wiederholt, sagt man irgendwann, abends ist es für mich schwierig, ich kann keinen Sport machen abends.
00:07:38: So, jetzt könnte man das Ganze für den Morgenhoff durch exaktieren.
00:07:40: So, ihr wisst, worauf das hinausläuft.
00:07:43: Also, wie kriegen wir das hin?
00:07:46: Ach ja, was ich vergessen habe.
00:07:48: Ganz wichtig.
00:07:49: Wir sind ja bei dem Thema, warum wir so hart gegenüber uns selbst sind.
00:07:54: Also, jetzt habe ich den Sport nicht gemacht.
00:07:57: Das habe ich jetzt ein paar Mal so gemacht und dann habe ich mir auch Ausreden erzählt, warum das jetzt nicht gegangen ist.
00:08:02: Jedoch gibt es in mir ja noch andere Anteile.
00:08:06: die das nicht so schick finden, dass ich jetzt mir etwas vorgenommen habe und das dann nicht durchziehe.
00:08:11: Und diese anderen Anteile, die werden dann ätzend.
00:08:16: Weil die dann sagen, du hast dir etwas vorgenommen und machst es nicht.
00:08:21: Was bist du eigentlich für ein Versager, für eine Versagen?
00:08:25: Weshalb kriegst du eigentlich die Dinge nicht geregelt, die du dir vornimmst?
00:08:29: Kannst du dir eigentlich selber vertrauen?
00:08:31: Was bist du für ein Vorbild für andere?
00:08:33: Was erzählst du eigentlich, was du dir immer alles vornimmst und setzt es am Ende doch nicht um?
00:08:37: Und so weiter und so fort.
00:08:39: Was jetzt passiert, könnt mir sagen, in Freutsprache so ja, jetzt kommt das über ich und fängt an unsere Handlungen zu diskreditieren.
00:08:48: Und jetzt fühle ich mich schon schlecht, weil ich eine Handlung, die ich mir vorgenommen habe, nicht.
00:08:54: durchfohren konnte.
00:08:56: und jetzt fühle ich mich noch zum weiteren schlecht, weil ich offensichtlich gar nix auf die Kette krieg und dementsprechend mein Selbstwert von mir immer weiter auch reduziert wird, so dass ich mir irgendwann gar nicht mehr zutraue, irgendwas anzufangen, weil ich schon Sorge habe, dass ich es am Ende eh nicht machen werde.
00:09:18: So jetzt haben wir dieses Anführungszeichen, banale Beispiel vom Sport.
00:09:23: Wir können das aber nehmen.
00:09:24: für Entscheidungsfindungen, wir können das nehmen für Bewerbungsprozesse, wir können das nehmen bei Entscheidungen in Bezug auf einen Kauf von etwas oder einen Verkauf von etwas oder Entscheidungen im Privatleben, die wenig oder weitreichende Refolgen haben, ist völlig egal.
00:09:43: Wir können das für jeden Lebensbereich, in dem wir noch keine oder keine gute Erfahrung gemacht haben nehmen, weil wir dafür noch keine belastbaren Blaupausen angefertigt haben, auf die unser Gehirn zurückgreifen könnte.
00:09:58: Und deswegen wähnen wir lieber diesen Weg der sogenannten Anführungszeichen Sicherheit, weil
00:10:07: wir
00:10:08: unterbewusst diese Veränderung eigentlich nicht wollen.
00:10:14: Jetzt fragt mich Dr.
00:10:15: Prain, wieso wir uns denn zu schwer tun mit Veränderungen, denn wir leben doch letztendlich seit, ja, Tausenden mit Veränderung, wieso wollen wir denen nicht?
00:10:28: Ja, das ist richtig, musste ich ihm auch zugestehen.
00:10:32: Doch am Ende ist es so eine Geschichte mit der Veränderung.
00:10:36: Evolutionär war Veränderung nicht immer das, was wir überblicken konnten.
00:10:42: Und alles, was wir nicht überblicken konnten und das auch heute nicht überblicken können, ist eine potenzielle Gefahr.
00:10:49: Früher war es halt, ja, gehe ich jetzt in diesem Wald und versuche dort irgendwie einen Bären zu erlegen.
00:10:56: Oder ist da vielleicht noch ein Säbelzantiger, der mir zuvorkommen wird?
00:11:00: und dann war es das eben.
00:11:01: Also diese Fragen waren es vielleicht früher und heute sind es eben die Themen... Wie gehe ich jetzt hier in dieser Strategiebesprechung vor?
00:11:11: Wie mache ich das, um in der Verhandlung weiterzukommen?
00:11:15: Wie gehe ich vor, um meine Punkte bei einem Meeting anzubringen?
00:11:20: Wie mache ich das bei der nächsten Gehaltsverhandlung?
00:11:22: Wie auch immer.
00:11:23: Also es sind andere Themen sicherlich heute, aber im Endeffekt ist die Veränderung für uns unbewusst immer noch mit Gefahr.
00:11:34: verbunden, vor allem wenn wir die Folgen der Veränderung nicht absehen können oder noch nie durchlebt haben.
00:11:42: Häufig, und das erlebe ich auch im systemischen Coaching, vergessen wir, wie viel wir schon tatsächlich geschafft haben und wie häufig wir Situationen und Veränderungen gut gemeistert haben.
00:11:56: Warum vergessen wir das?
00:11:59: Weil wir es häufig abspeichern als etwas Normales und legen den Fokus wieder auf die Gefahr.
00:12:07: So, jetzt habe ich vorhin schon über Erlebniswelten gesprochen.
00:12:09: Also wenn wir in der Erlebniswelt sind, in der wir uns selber klein machen, dann ist natürlich alles um uns herum größer als wir.
00:12:23: Und was größer ist als wir, hat irgendwie mehr Macht und wir fühlen uns ummächtig.
00:12:27: Was größer ist als wir, ist irgendwie gefährlich und so weiter.
00:12:31: Und
00:12:33: wenn wir den Fokus auf die Gefahr legen, Mit der Erlebniswelt, ich bin klein, dann erscheint mir doch die Welt logischerweise eher bedrohlich.
00:12:44: Ich bin unmächtig und die Gefahr ist eigentlich das Unausweichliche.
00:12:51: Und dieses schlechte Gefühl, dass wir in dieser Welt nicht bestehen können, ist Teil dieses inneren Dialogs.
00:13:06: Richter oder der innere Saboteur, der uns einreden möchte, dass wir es eben nicht hinbekommen, dass wir dafür nicht gut genug sind, nicht smart genug, wie auch immer.
00:13:17: Und somit ist es, wie es Dr.
00:13:19: Prane so genannt hat, wie so ein Film, der immer im Hintergrund läuft, während ich vorne wie verrückt versuche, was anderes zu spielen.
00:13:28: Und das funktioniert natürlich nicht.
00:13:31: Und jetzt kann man natürlich sagen, ja, das ist irgendwie Charakterschwäche und das hättest du irgendwie, könnte man doch anders machen, über rationale Verhaltensveränderungen?
00:13:40: Nein.
00:13:41: Unser rationales Gehirn ist da relativ machtlos.
00:13:46: Also das ist wirklich machtlos dagegen.
00:13:49: Weil wenn wir uns bewusst machen, dass wir nur zu fünf Prozent am Tag ... In unserem Leben, wie auch immer, irgendwie bewusst handeln, dann ist ganz klar, wo die anderen ninety-fünf Prozent liegen müssen, nämlich in dem unterbewussten, also in diesem Film, der im Hintergrund läuft.
00:14:14: So, jetzt hört sich das ziemlich frustrierend an, wenn man sagt, okay, kann ich eigentlich nichts machen, ninety-fünf Prozent, zack, zack, ich habe überhaupt keine Ahnung, was da eigentlich abläuft.
00:14:24: Stimmt, wir haben keine Ahnung eigentlich, was in diesem Nervensystem von unserer Geburt an alles gespeichert wurde, weil wir es, ja, wir haben es zwar erlebt, aber wir haben es damals nicht benennen können und können es heute auch nicht.
00:14:39: Das ist Teil in meinem Coaching, dass wir versuchen in den Sitzungen dieses nicht benennbare, also was sich in Gefühlen, Körperwahrnehmungen und so weiter abspielt, anfangen, A-Wahr zu nehmen, und B zu benennen.
00:14:57: Mit dem benennen, das ist wie oft, als würde man irgendwie was befreien, das ewig lang eingesperrt wurde.
00:15:04: Das ist wirklich sehr, sehr ergreifend teilweise, wenn wir solche Zustände bewusst wahrnehmen und benennen.
00:15:13: So, und wenn wir das haben, dann sind wir sehr klar in unserem Erleben, in unserer Erlebniswelt.
00:15:21: Und in diesem Zustand können wir das dann eben auch.
00:15:26: durch Veränderung des Fokus, und das geht man dann auf eine bestimmte Art und Weise vor, können wir das verändern, wie wir uns mit dem Phänomen fühlen.
00:15:39: Also wenn das Phänomen etwas ist, was uns vorher Angst und Schrecken als Zustand geliefert hat, können wir trotz oder gerade mit diesen Phänomen unseren Zustand verändern, der dann eben leicht ist, der zuversichtlich ist, der Möglichkeiten auch wieder zulässt und so weiter.
00:16:01: Und das ist genau eigentlich die Krux darin.
00:16:06: Dass wir Erlebniswelten anders verstehen und lernen, diese zu verändern.
00:16:15: So jetzt können wir sagen, ja und wie ist es jetzt mit dem Sport?
00:16:18: Gehe dann zum Sport.
00:16:20: Schaffe ich so zum Sport zu gehen.
00:16:23: Oder brauche ich dann keinen Sport mehr.
00:16:25: Den Sport brauchen wir.
00:16:27: Und du wirst es so auch schaffen, dorthin zu gehen.
00:16:31: Weil deine Erlebniswelt irgendwann so sich verändert, dass der Sport so eine hohe Attraktion bekommt für dich, dass du wie automatisch um neunzehn Uhr ins Fitnessstudio fährst, ohne das jetzt schon x-mal gemacht zu haben.
00:16:47: Das ist ja das Lustige dabei.
00:16:50: ins Fitnessstudio fährst und dort erste korrigierende Erfahrungen machst.
00:16:57: Das heißt, plötzlich erlebst du dich als jemand, der seine Vorhaben umsetzt.
00:17:05: Dann erlebst du dich als jemand, der sich körperlich betätigt, was wiederum natürlich andere Stoffe in deinem Körper ausschüttet, in Laufine und alles so was.
00:17:14: Und dann... kannst du diese tiefe Befriedigung von A. körperlicher Betätigung und B. Ich habe mein Commitment, das ich mit mir gemacht habe, erfüllt und eingehalten, in dir abspeichern.
00:17:30: Und dann wird aus dem Selbstbild, ich bin ein fauler undisziplinierter, unsportlicher Mensch, der seine Vereinbarung mit sich selber nicht einhält, wird eine Person, die zu einer sportlichen, auf sich selbst verlassen können, denn selbst wirksamem Person.
00:17:57: Und das ist korrigierend, weil das hast du bisher so in der Form noch nicht erlebt.
00:18:02: Und dieses Erlebnis hast du dir selber geschenkt.
00:18:04: Das hat niemand anders gemacht.
00:18:06: Das warst du.
00:18:09: Und das erhöht den Selbstwert.
00:18:11: Also je mehr wir lernen, dass wir Dinge, die wir initiieren wollen, auch umsetzen können und dass diese Umsetzung einen Unterschied macht und wir diese Umsetzungsergebnisse wiederum positiv spüren, desto mehr erhöht es den Selbstwert und desto mehr erhöht es die Wahrscheinlichkeit, das wiederzutun.
00:18:35: Und jetzt sind wir immer noch bei unserem banalen Beispiel des Sports, aber das kannst du für alles nehmen.
00:18:41: Ob das eben ist, du hast noch nie eine Präsentation gehalten, okay, dann lernst du.
00:18:48: wie man gute Präsentationen baut, dann lernst du, wie man vor Menschen spricht, das kann man als Lernes alles Technik.
00:18:55: Und dann, das ist der Punkt, baust du es in deiner Erlebniswelt so positiv ein, mit einem positiven Fokus, dass die Umsetzung danach ein Kinderspiel wird.
00:19:12: Den Fehler, den wir häufig machen, ist, wir machen eben die Commitments, eben wie Fitnessstudio oder ja, Präsentation oder nein, keine Präsentation, weil habe ich noch nie gemacht, also wir halten uns zurück und bleiben damit in den alten Mustern und in den alten Überzeugungen stecken und bleiben dabei letztendlich einen schon niedrigen Selbstwert weiter niedrig zu halten, weil wir uns selber diese korrigierenden Erfahrungen nicht ermöglichen.
00:19:44: Und das ist bei allem so.
00:19:46: Also wenn ich was initiiere, ohne gute Vorbereitung, wenn ich etwas initiiere, das ich noch nie gemacht habe und mich damit selber überfordere und die Arbeit, die es dazu braucht, eben die Erlebniswelt zu verändern und den Fokus zu verändern, dann ist es letztendlich immer wieder eine mit Ansage vorbereitete Erfahrung.
00:20:10: die mein Selbstwert wieder schmälert und mich wieder schlechter fühlen lässt.
00:20:16: Dr.
00:20:17: Pray meinte, ja, also mit Disziplin wäre also nichts zu wollen.
00:20:24: Und meine Antwort darauf ist, ja, Disziplin ist schon günstig.
00:20:31: Ja, also wenn ich mal so einen Plan mache und eine Struktur mir aufbaue, allein dafür brauche ich meist schon eine Disziplin, dass ich das überhaupt mache, weil das ist die Grundlage.
00:20:40: Aber ohne die Sicherheit in meinem Körper und ohne dieses klare Ziehbild und ohne diese ganzen Sicherheiten, die ich mir durch die entsprechenden Techniken aufbaue, hilft mir weder Disziplin allein noch ein starker Wille.
00:21:01: Beides alleine läuft über Adrenalin.
00:21:06: Beides läuft dann im Zweifel über Stress.
00:21:08: Adrenalin ist ein Nervengift, das mich auf Dauer definitiv krank macht, auslaugt oder mich in den Burnout schickt.
00:21:18: Wenn ich das über diese Muster mache, dann mache ich es letztendlich über den Stress.
00:21:27: Was das bedeutet, das sehen wir tagtäglich, also wenn wir uns umschauen oder wenn wir auch die Statistiken anschauen, wie die Krankheitsbilder sich verändern und welche mehr werden, dann ist das ein Teil davon.
00:21:40: Also der innere Stress und die Stressmuster in uns werden aufgrund dieser ungünstigen Verhaltensweisen oder den ungünstigen Mitteln dem Herd zu werden.
00:21:57: werden die letztendlich mit immer mehr.
00:22:02: Adrenalin, vielleicht kurzer Exkurs, ist etwas, was in unserem Körper selbst hergestellt wird.
00:22:09: Cortisol, Adrenalin und so weiter.
00:22:13: All diese Stresshormone werden hergestellt von unserem Körper und wurden es schon immer um uns für bestimmte Pik-Situationen, Gefahrensituationen ausdrüssen mit einer Art Superkraft.
00:22:28: um möglichst schnell vor den Bären davonrennen zu können oder ihn möglichst ohne Angst ziehsicher treffen zu können, aber nicht, um tagtäglich auf Adrenalin einen Berghang entlang zu laufen, in der Hoffnung nicht runter zu fallen, aber trotzdem dort weiter zu laufen, weil man wie schon süchtig ist nach diesem Heilgefühl.
00:22:55: Dafür ist dieses ist dieser Stoff nicht gedacht, weil er letztendlich uns angreift, unsere Gefäße angreift und uns Mürbe macht und krank auf Dauer und unseren Herzkreislaufsystem zu hoch dauerhaft pusht und dementsprechend die ganzen Organe in Mitleidenschaft zieht.
00:23:23: Also alles in uns ist embodied.
00:23:26: Also nichts, was wir denken, ist außerhalb unseres Körpers.
00:23:31: Nichts, was wir tun oder wie wir atmen, ist außerhalb des Körpers.
00:23:37: Es hängt alles zusammen.
00:23:39: Also wenn ich dauerhaft im Stress bin, wird sich irgendwann ein Diabetes einstellen.
00:23:46: Ein erhöhtes Cholesterin.
00:23:48: Ein Herzkreislaufthema.
00:23:51: Es werden Schlafstörungen da sein.
00:23:53: Ich werde mich schlechter regenerieren.
00:23:55: Meine Haut wird schlechter aussehen.
00:23:56: Ich werde irgendwie schlechterere Augen bekommen.
00:23:59: Ich werde viele, viele degenerative Prozesse in meinem Körper über die Zeit erkennen.
00:24:06: Das merke ich nicht an Tag eins, aber nach dem Jahr zwanzig oder nach dem Jahr zehn schon.
00:24:13: Und ich werde auch nicht mehr so geduldig sein können.
00:24:16: Ich werde einfach auch ... irgendwo nicht mehr so belastbar sein können, wie ich das vielleicht mal war, bevor ich jeden Tag auf Stress gelaufen bin.
00:24:26: Das kommt dann hinzu.
00:24:28: Wenn ich sehr stark unter Stress bin, das könnt ihr bei euch selber beobachten.
00:24:34: Bist du dann sehr freundlich zu deinen Mitmenschen?
00:24:38: Bist du dann sehr geduldig und nachsichtig?
00:24:42: Bist du dann sehr demütig und gnädig?
00:24:46: Oder bist du eher hart, ungerecht?
00:24:49: fängst du vielleicht eher an Streit an?
00:24:51: Oder bist du sehr klar in deinen Entscheidungen und lässt darüber nicht mehr diskutieren?
00:24:57: Ist Zeitruppen ein Riesenthema dann?
00:25:00: In der Regel ja, oder?
00:25:03: Und das, was ich gerade genannt habe, das wendest du unter Stress gegenüber dir selber auch an.
00:25:10: Und je mehr du unter Stress bist, desto härter bist du zu dir selber, desto weniger Blick hast du.
00:25:19: für die anderen und für dich.
00:25:21: Und das heißt, dieses sogenannte Tunnelblick wird immer enger.
00:25:27: Und dein Leben wird dabei immer enger.
00:25:31: Und dann kommen Menschen zu mir ins Coaching und sagen, ja weißt du, aber ich mach und tu, aber irgendwie scheint es, es würden sich alle Türen verschließen.
00:25:39: Und ich mach doch und ich bin doch ständig hier, keine Ahnung, poste und bin auf irgendwelche Veranstaltungen und schreib Kunden-Mailings und irgendwie kommt nichts zurück.
00:25:51: Ja, und dann sage ich, ja.
00:25:53: Dein System ist so overloaded von Stress, dass du dich selber blockierst und dein komplettes Umfeld mit.
00:26:02: Jetzt kann man sagen, ja, das ist Hokus Pokus.
00:26:05: Im Grunde genommen ist es Kantenphysik.
00:26:09: Also so, wie wir innerlich aufgestellt sind, so sehen wir das im Außen, in unserem direkten Umfeld, aber eben auch in dem Umfeld, in dem wir jetzt gar nicht sind.
00:26:20: dass alles letztendlich quantenphysisch, so meine Sichtweise auf das Ganze, und ich habe da so viele Beobachtungen schon gemacht, das ist manchmal wirklich spooky, aber es funktioniert, indem wir anfangen, die Erlebniswelt zu verändern.
00:26:39: Wir lernen anders auf die Phänomene im Außen zu reagieren, also mit weniger Stress, mit weniger Druck und vor allem mit weniger Belastungen, die wir aus unserer Kindheit wie mitgenommen haben und weiterhin mitnehmen, die aber im Hier und Jetzt null Funktionen mehr haben.
00:26:57: Und wenn wir das lernen, und da sind wir jetzt ein bisschen traumasensitiv auch unterwegs zu verstehen, welche inneren Anteile sind da, Wie alt sind die?
00:27:07: Was haben die so für Überzeugungen und für Aufgaben auch, die uns da in gewissen Situationen helfen sollen?
00:27:15: Denn nur so können wir verstehen, dass wir erstens nicht eine Person sind, sondern ganz, ganz viele.
00:27:22: Und dass wir nicht nur eine Überzeugung haben, sondern ganz, ganz viele.
00:27:27: Und dass wir aber die Macht haben.
00:27:29: Und das ist das Wichtige, dass wir diese verändern können.
00:27:34: Und dann fragt mich Dr.
00:27:36: Prayn, ja, was kann man denn jetzt da so machen?
00:27:39: So sollte ihm doch mal so drei kleine Tools geben, die man direkt schon morgen ausprobieren könnte.
00:27:47: So, und die will ich euch natürlich auch nicht vorenthalten.
00:27:50: Also einmal ist es natürlich gut zu wissen, wo man steht, also sich selbst einen Überblick zu verschaffen.
00:27:58: Also ich habe da ein Buch zum Beispiel auch dazu geschrieben.
00:28:03: die Schritte zur inneren Freiheit.
00:28:07: Das ist so ein Weg, sich mit Reflexion mal Fragen zu stellen, die man sich sonst nie stellt.
00:28:13: Ich habe auch ein Online-Programm.
00:28:15: Jetzt kommt der kleine Werbeblock.
00:28:17: Ich habe auch ein Online-Programm.
00:28:18: Das heißt mit Leichtigkeit zu mehr Gelassenheit.
00:28:21: Ein dreißig Tage-Programm.
00:28:24: Und da geht es eigentlich schon allein, weil ich dreißig Tage jeden Tag so eine kleine ... Einheit mit mir selber habe, schon mal um diese Musterveränderung.
00:28:36: In diesen dreißig Tage Programmen geht es auch so und gibt es eine Einführung von mir per Video und es gibt eine Meditation, die ebenfalls auf das jeweilige Tagesthema eingeht und dann eben ein Journaling-Fragebogen, der in dein Journaling-Tagebuch dann auch eingeheftet werden kann oder da reingelegt werden kann.
00:28:57: und allein diese Arbeit mit sich selber oder diese Beschäftigung, nehmen wir es vielleicht gar nicht, Arbeit diese Beschäftigung mit sich selber und diesen Überblick zu beschaffen über dein Leben, über deine aktuelle Situation ist schon mal eine super Geschichte um deine Muster und Überzeugungen, deine Erlebniswelten so ein bisschen zu erkennen und zu verstehen.
00:29:24: In diesem Programm Geht es auch ganz viel immer um die Körperwahrnehmung.
00:29:29: Das kannst du aber auch selber so machen, indem du einfach ganz bewusst atmest, deine Füße auf dem Boden stellst und einfach mal diesen Stress, wie wegatmest und dann mal schaust, was in deinem Körper passiert.
00:29:43: Auch dazu gibt es super Anleitungen in meinem Programm.
00:29:47: Aber allein diese kleine Anleitung hilft dir schon, wenn du sie parat hast, wenn du sie anwendest.
00:29:55: Die Anwendung ist immer das Entscheidende.
00:29:57: Dinge können uns nur helfen, wenn wir sie anwenden.
00:30:01: Ja, und dann haben wir als dritten Punkt, so wie er auf dieser Podcast heißt, also einen kleinen Schritt zu machen.
00:30:08: Also vielleicht ist es noch nicht die Stunde im Fitnessstudio, aber vielleicht sind es fünf Minuten mit irgendeinem Online-Video oder fünf Abfolgen von irgendwas machst.
00:30:19: Einfach, um deinen Körper mal gedehnt zu haben, vielleicht eine kleine Kräftigung drin, fünf Minuten.
00:30:25: Und das ist vielleicht dann schon der Anfang.
00:30:30: Das muss nicht immer alles so, wo jetzt Fitness und jetzt kaufe ich mir erst mal für fünfhundert Euro noch die Klamotten und so weiter und dann liegt alles rum und das Fitnessstudio freut sich, weil du jeden Monat Beitrag zu hast, aber leider nicht erscheinst.
00:30:43: Also einfach die Dinge einfach zu halten, aber möglichst zu schauen, dass man sie täglich macht.
00:30:49: Wenn dich das interessiert mit dem Dreißig-Tage-Programm, da findest du bei mir auf der Webseite.
00:30:54: Und wo du mir auch immer folgst auf LinkedIn oder auf Instagram, also überall gibt es links zu diesem Online-Programm, super easy, kann man sich jederzeit anmelden und einfach direkt für sich starten.
00:31:08: Jetzt kommen wir schon zum Schluss heute.
00:31:11: Und was ich dir mitgeben möchte zu diesem heutigen Thema ist, wenn du merkst, dass du hart wirst, wenn du merkst, dass du unter Zeitdruckstauern bist.
00:31:22: Wenn du merkst, dass deine Muskeln verspannt sind, dass deine Verdauung irgendwie nicht mitspielt oder du nicht morgens um sechs oder sieben aufwachst, sondern morgens um drei, dann kannst du dir sicher sein, dass was nicht stimmt.
00:31:37: Und dann solltest du anfangen, dir einen Überblick zu verschaffen.
00:31:42: Vielleicht mit diesen drei Minihandlungen, vielleicht mit einem Online-Programm, vielleicht aber direkt auch mit einem Coaching.
00:31:50: Ich kann dir nur empfehlen, die wichtigste Person in diesem Leben, die dich bis zum Ende dieser Tage begleitet.
00:31:59: Bist du.
00:32:01: Sei es dir wert.
00:32:04: In diesem Sinne, ich freue mich auf dich.
00:32:07: Bis zum nächsten Mal und ich hoffe, du konntest für dich etwas mitnehmen.
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