Folge 23 - Wenn dich dein innerer Kompass nicht zum Ziel führt
Shownotes
Du bist belastbar, scheinbar sicher und übernimmst Verantwortung - auch für andere.
Gleichzeitig drehst du dich innerlich immer wieder im Kreis.
In dieser Folge geht es nicht um Zeitmanagement oder bessere Kommunikation.
Es geht um deinen inneren Kompass – und warum er dich in entscheidenden Momenten fehlleitet.
Ich spreche darüber, – weshalb gerade starke, reflektierte Menschen besonders anfällig für Selbstzweifel sind – wie alte Prägungen deine Wahrnehmung verzerren – warum du Verantwortung übernimmst, die nicht bei dir liegt – und weshalb mehr Nachdenken keine Lösung ist
Diese Folge ist für dich, wenn du merkst:
Du kannst viel – aber nutzt dein Potenzial nicht so, wie du könntest.
Weiterführende Impulse
Wenn dich diese Folge weiterdenken lässt, findest du hier vertiefende Möglichkeiten:
Neurobiologisches Transformationsprogramm Ein strukturierter Raum für Menschen, die innere Muster nicht nur verstehen, sondern nachhaltig verändern wollen.
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In vier Wochen hören wir uns wieder bei „Potential Unleashed – Warum es die kleinen Schritte so in sich haben.“
Bis dahin.
Regina
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00:00:02: Potential Unleashed.
00:00:04: Warum es die kleinen Schritte so in sich haben?
00:00:07: In diesem Podcast zur Selbsthilfe spricht Regina Reitinger langjährige hypnosystemische Business Coach, Profilerin und Traumatherapeuten über Erfahrungen aus ihrer täglichen Praxis mit Hührungskräften und Menschen, die sich selbst und das Leben tiefer verstehen möchten.
00:00:23: Selbstwirksamkeit und Gelassenheit inmitten eines stressigen Alltags – ein Spagat der keiner mehr ist wenn man sich auf die kleinen Schritt versteht!
00:00:32: Wenn du also Lust hast zu verstehen, wie du komplexen Themen mit einer gewissen Leichtigkeit begegnen kannst dann hör gleich rein und lass dich ein Stück begleiten.
00:01:05: Wenn also dein innerer Kompass zuverlässig wäre, dann wärst du doch eigentlich schon längs dort wo du hin willst.
00:01:12: Oder nicht?
00:01:14: Du wärst total souverän gelassen, du wärst stabil und du wirst in jedem Moment klar!
00:01:21: Und du wüsstest jederzeit wo duhin willst und wohin du nicht hin willst... ...und das bist du aber nicht.
00:01:30: Irgendwie Funktioniert es nicht, dass wir immer so klar sein können.
00:01:35: Da gibt's eine Situation, da gibt's ein Menschen... ...da gibts irgendein komplexes Zusammenspiel von Umständen,... ...die es dir überhaupt nicht mehr ermöglichen, so klar und so souverän zu sein.
00:01:48: Und das liegt jetzt nicht daran, dass du zu wenig nachdenkst oder nicht daran,... ...dass du zu wenige reflektierst und ganz sicher nicht daran bist du zuwenig kannst.
00:01:58: Nee im Gegenteil!
00:02:00: Du denkst nämlich zu viel.
00:02:01: Du reflektierst zu viel und genau das ist das Problem.
00:02:08: Wenn wir zuviel denken, verlieren wir den Kontakt zu uns selbst.
00:02:14: Und was dann passiert?
00:02:15: Dann schreiben wir so für uns Widerlisten und wir schreiben Jaes und Neines und Do's und Downs und was auch immer und merken gar nicht wie wir uns immer mehr im Kreis drehen und uns immermehr verwirren.
00:02:29: Genau darum geht es heute was eigentlich die Gründe sind, weshalb dein innerer Kompass dich nicht führen kann oder dich sogar in bestimmten Situationen komplett fehlleitet.
00:02:42: Das hat dann wiederum zur Folge dass wir sehr viel Energie Zeit Geld Vertrauen verlieren weil wir auf das falsche Pferd gesetzt haben Weil wir unsere Intuition nicht vertraut haben und dann Erfahrungen machen müssen die einen Preis haben.
00:03:05: Jede Erfahrung, jede Entscheidung hat einen Preis.
00:03:10: also wir kommen nicht preisles durchs Leben und wir kommen auch nicht mit allen Hauptgewinnen durch.
00:03:17: es gibt immer nur einen und die Konsequenz müssen wir am Ende immer tragen.
00:03:23: Die Frage ist allerdings was wir aus diesen Erfahrungen lernen Und wie wir uns für eine nächste Situation, die ähnlich vielleicht daherkommt, uns schützen können bzw.
00:03:35: es schaffen mehr auf unsere Intuition zu vertrauen und das Lustige dabei ist.
00:03:42: in meiner Arbeit als Coach aber auch allgemein im Leben merke ich und habe ich gelernt dass es nicht die Menschen sind, wo man sagt, ja ist vielleicht sowieso ein bisschen unsicher und offensichtliche Merkmale.
00:04:00: Nein!
00:04:01: Das betrifft alle Menschen – und vor allem auch Menschen, die nach außen hin relativ stark und subarer entwirken, die den Eindruck machen, die kann eigentlich nichts umhauen.
00:04:15: Gerade sie sind häufig Opfer ihrer selbst, ihrer Fehlannahmen.
00:04:20: Vielleicht schauen wir einfach mal so eine Situation an wie sowas ausschauen kann im Alltag oder?
00:04:24: Es ist immer ganz hilfreich sich sowas mal vorzustellen.
00:04:29: Stell dir vor es ist alles wie immer oder?
00:04:31: Irgend ein Alltags-Situation du bist konzentriert und gleichzeitig aber bist du angespannt.
00:04:38: Du bist hoch funktional Wie du das vielleicht immer bist wie auch von dir sagen würdest ja so bin ich Und du magst Struktur.
00:04:49: Du magst es, wenn Dinge vorhersehbar sind und das nicht weil du irgendwie so klein Karriert denkst oder nur in Strukturen denkst.
00:04:59: nein ist es einfach weil du Verantwortung trägst und weil wenig Struktur oder Chaos für dich auch Zeitverschwendung beziehungsweise Effizienzverlust bedeutet.
00:05:10: und weil das so ist möchtest du auf die Kontrolle und den Überblick haben Irgendwie auch deine Strategie.
00:05:17: Und das ist alles fein, solange es funktioniert und da stellst du nicht wirklich was in Frage.
00:05:22: Du bist klar, du bist schnell!
00:05:24: Du bist effizient!
00:05:26: Du kannst relativ schnell Urteile fällen die bei anderen länger dauern.
00:05:32: Dennoch schaffen es so Kleinigkeiten Dinge, die dich aus dem Konzept bringen, Dinge die nicht vorher gesehen waren.
00:05:39: Gleichzeitig aber irgendwie Dauern passieren und du hast noch kein wirkliches Konzept gefunden, dich davor zu schützen.
00:05:47: Wie das dann im Alltag aussieht zeigt sich in den Geschichten die ich sowohl vom Mitarbeitenden als auch von Führungskräften höre.
00:05:55: Die Mitarbeiter sind häufig genervt weil ihre Führungskraft plötzlich aus ihnen nicht ersichtlichen Gründen ins Micro-Management wechselt und damit die Zusammenarbeit ziemlich anstrengend macht.
00:06:12: Auf der anderen Seite Führungskräfte, die sagen ich habe das Gefühl Ich muss immer wieder in die Details reingehen.
00:06:19: Ich muss Immerwieder Gucken dass Die Fäden an den richtigen Stellen zusammengebunden werden und so weiter und sofort Und fühlen sich damit überlastet.
00:06:30: Aus meiner Sicht ist der Grund dafür Einer Den hab ich Überverantwortung genannt Diese Überverantwortung für Dinge, sich responsible zu fühlen die eigentlich in der Verantwortung von jemand anderen liegen.
00:06:51: Man könnte sagen man kann nicht loslassen.
00:06:54: Man könnt auch sagen man können nicht delegieren.
00:06:56: ich allerdings sage es hat mit einer frühen Prägung zu tun in der man früh gelernt hat Verantwortung zu übernehmen und einem ein schlechtes Gewissen gemacht wurde wenn etwas nicht gut funktioniert hat egal, ob man dafür verantwortlich war oder nicht.
00:07:17: Und so ist man als erwachsene Führungskraft häufig versucht in Dinge micromanagementmäßig wieder hineinzugehen sich ablenken zu lassen von der eigentlichen strategischen Aufgabe für die man eigentlich bezahlt würde.
00:07:35: und jetzt hat man zwei Themen, ne?
00:07:39: Man hat einerseits die strategische Aufgabe Und andererseits macht man dann nur doch immer die Themen mit, in Wirklichkeit, die jemand anders machen müsste.
00:07:49: Entweder weil sie zurückdelegiert werden oder weil ich es nicht aushalte und selber hineingehe Der Stress der dabei entsteht ist schwer zu lösen wenn ich die Ursachen für mein Verhalten nicht kenne.
00:08:04: Wenn du also am Abend auf deiner Couch sitzt bei einem Glas Rotwein vielleicht?
00:08:11: Vielleicht auch zwei und den Tag Revue passieren lässt.
00:08:16: Was bleibt?
00:08:17: Was ist es dann, was dir welche Gefühle vermittelt?
00:08:21: Weil wir können nicht denken ohne zu fühlen!
00:08:24: So wenn du dann da sitzt und den tag Revue passieren lässt Und das Gefühl in deinem Bauch oder in deiner Brust gegen dich eher schwer ist Oder so ein zusammengezogenes schweres gefühl ist und du dich zurück erinnerst wann du dieses gefühl Vielleicht schon früher hattest.
00:08:46: Dann kommst du vielleicht auch dorthin, wo es irgendwann mal entstanden ist in einer frühen Phase deines Lebens.
00:08:56: und damit haben sich Muster generiert die das immer wieder neu ablaufen lassen.
00:09:01: also dieses Muster dass deine Handlung, deine Störanfälligkeit dein Micromanagement deinen nicht delegieren können wie steuert.
00:09:10: Und wenn Du das für Dich so auseinander sortierst Dann kann das ein guter Zugang sein, weniger in der Selbstanklage oder im Selbstvorwurf zu sein oder auch in der Ermüdung und Erschöpfung.
00:09:24: Sondern mehr in dem ergründen weshalb es so ist.
00:09:30: Und das ist aus meiner Sicht die Grundlage für Fokus.
00:09:33: Das ist aus meine Sicht die grundlage um den Kompass neu kalibrieren zu können weil solange du auf den alten Mustern fährst immer in die Überverantwortung wieder reinstolpest.
00:09:47: Immer wieder Dinge übernimmst, die dir gar nicht gehören für die du auch im Endeffekt nicht bezahlt wirst.
00:09:54: Solange wird dein Kompass immer nach den alten Regeln funktionieren und du wirst deine Ziele gelassen, heizurenität mehr Freiheit für strategische Themen oder anderes nie erreichen.
00:10:10: Und ich finde es extrem wichtig zu lernen anders mit sich selbst in den Dialog zu gehen als in Anweisungen, in Schuldzuweisungen mit dem erhobenen Zeigefinger.
00:10:24: Und dafür mehr so als würde man mit einem Freund, einer Freundin, mit der man sehr gut meint sprechen und diese Freunden, diesen Freund fragen würde.
00:10:38: weshalb also sich selbst nach den Gründen zu fragen.
00:10:44: Die Gründe sind Spoiler in der Regel nicht in der Situation zu finden.
00:10:49: Die Situation ist nie der Auslöser für die Emotion, sondern immer eine Projektionsfläche von unserem früheren Mustern.
00:11:01: Das kann man sich so vorstellen – unser Gehirn ist ein hocheffizienter Prozessor, der die Dinge nicht immer bis zum Grund erforscht, sondern mit einer minimalen Berechnung losgeht und sagt okay moment mal.
00:11:15: das sieht aus wie Da haben wir doch was in unseren Karteikarten, hole ich doch hier mal dieses Muster X hervor.
00:11:22: Das passt auch da ganz gut darauf.
00:11:24: Haben wir doch schon immer so gemacht und deswegen reagieren wir sehr häufig immer gleich auf bestimmte Situationen die aussehen wie nur dass wir vergessen haben wovon nach sie aussehen.
00:11:39: und deswegen ist es so wichtig hinein zu hochen und zu schauen hey wo ist das einmal entstanden?
00:11:48: Woher kenne ich denn das?
00:11:49: Aus meiner Kindheit, Jugendzeit.
00:11:53: Und dann werde ich verstehen wo dieses Grundmuster entstanden ist und dann kann ich weitergehen und sagen okay Moment mal aber mein Fokus sollte doch sein.
00:12:05: oder meinen Wunsch ist es doch gelassen und entspannt zu sein.
00:12:10: Soverein!
00:12:13: Wie muss sich denn vorgehen um entspannt und souverän zu sein?
00:12:18: Ich muss die Emotion von der Situation lösen.
00:12:22: Weil wie wir gelernt haben, die Emotionen entsteht nicht in der Situation.
00:12:27: Die ist irgendwann entstanden, Situation kommt wie Leinwand im Kino und dann projziere ich meine Emotion darauf aber eine, die ich schon in den Kinosaal mitgebracht habe, die ist nicht im Kinos entstanden Und dann erlebe ich die Situation wieder und wieder.
00:12:48: Also wenn ich verstanden habe, ich muss die Emotionen von der Situation lösen und ich auch verstanden hab dass die Emotion etwas ist was in mir ist aus früher Zeit.
00:13:01: Dann kann ich doch hergehen und sagen hey Moment mal!
00:13:04: Wenn ich das jetzt gelöst habe dann kann ich noch was anderes mit der Situation verknüpfen.
00:13:11: Ja moment es war ja die Gelassenheit und die Souveränität sehr schön.
00:13:15: Wie fühlt sich denn Gelassenheid und Souveränität überhaupt an?
00:13:19: Das wäre dann die nächste Übung zu lernen, wie sich das überhaupt anfühlt.
00:13:24: Dafür ist es günstig in eine Situation zu gehen, in der man sich mal so gefühlt hat um wieder in dieses Gefühl hineinzukommen.
00:13:32: So jetzt ist aber die Gelassenheit und Souveränität mit irgendwas anderem verknüpft?
00:13:37: Das lasse ich!
00:13:38: Aber ich nehme mir das wie ein Müsterlimit.
00:13:42: in andere Situationen sagst du so... Jetzt, wenn die nächste Störung kommt.
00:13:47: Wenn der nächste Mitarbeiter kommt – was auch immer!
00:13:50: Dann hole ich mir dieses jetzt hier verknüpfte Gelassenheitsgefühl und reagiere aus diesem Gelassenhaltsgefühl heraus auf diese Störung Und gehe nicht wieder in die Falle hinein, die Überverantwortung zu übernehmen.
00:14:08: Im Wort gelassenheit steckt ja auch Lassendrennen oder?
00:14:13: So also und sehr, sehr zum bisschen in der Kürze so dargestellt.
00:14:17: Aber so ungefähr kann man sich das vorstellen wie wir auf einer tieferen emotionalen Ebene im Coaching arbeiten.
00:14:27: Also es geht ganz viel um das Bewusstwerden, um das Auseinanderklamüsern.
00:14:31: wo kommt denn eigentlich irgendwas her oder?
00:14:34: Wie sind da so viele geleitete Verknüpfungen entstanden?
00:14:39: In welchen Situationen kommen diese Verknüpfungen daher?
00:14:44: Welchen anderen Zuständen würde ich es denn viel lieber verknüpfen?
00:14:48: Wo habe ich diese Zustände schon mal gefühlt.
00:14:51: Gehe dahin, hol sie mir her, verknüpfe
00:14:54: das.".
00:14:54: Das hört sich jetzt als sehr theoretisch und auch relativ leicht an.
00:14:57: ist es auch im Endeffekt nicht ganz ja aber so in der Art kann man sich das vorstellen.
00:15:05: Und was dann passiert?
00:15:08: wenn ich das einmal gemacht hab und es mir einmal schon gelungen ist dann habe ich schon so einen zarten Verknüpfungsfaden.
00:15:17: Dann habe ich beim nächsten Mal eine Fifty-Fifty Chance, dass sich nicht in die Überverantwortung geht sondern in die Gelassenheit wenn die Störung kommt.
00:15:26: und mit dieser Fifty – Fifty Chance kann ich sehr gut arbeiten weil dann wird irgendwann aus den Fünfzig, Sechzig Prozent und Siebzig und irgendwann habe ich dann den Kompass kalibriert.
00:15:38: Die Situation kommt und meistens ist es dann so dass wie so ein kleines Gefühl noch hochkommt, in Form von einem Herzklopfen oder einer engen Brust.
00:15:49: Oder einen pflauen Gefühl im Magen.
00:15:51: So ganz klein!
00:15:52: Aber das manifestierte neue verknüpfte Gefühl der Gelassenheit also in unserem Beispiel übernimmt und damit habe ich eine andere körperliche Evidenz.
00:16:05: Also nicht mehr dieses aufgeregt sein oder dieses angespannt sein sondern Ich kann die Situation meistern.
00:16:16: Und hinterher kann ich das reflektieren und das sollte ich auch bei der Reflexion im Nachgang, die Manifestation unterstützt.
00:16:25: Also es ist genauso oder je öfter ich an eine Sache denke, desto präsenter wird es und nimmt Raum ein.
00:16:32: Können wir meistens sehr gut bei den Dingen, die wir nicht wollen oder wo wir Angst vorhaben oder wo sorgen uns machen?
00:16:39: Das machen wir dann ganz viel.
00:16:40: Dann denkt man immer an diese Sachen und denken das wäre die Realität irgendwann.
00:16:46: Aber genauso funktioniert es mit den neuen positiven Dingen, das heißt je häufiger ich in diese Situationen hineingehe wie ich sie gut gemeistert habe in der Gelassenheit desto manifester wird es, desto präsenter wird's in mir und es wird immer wahrer und immer mehr werde ich zu dieser gelassenen Person.
00:17:13: Und dann wird irgendwann die Selbstzuschreibung sich verändern.
00:17:16: So dass ich nicht immer von mir selber sage, ja... Ich bin halt so angespannt oder ich bin halt immer so im Véry-Bésillon gestresst und so.
00:17:23: Sondern ich sage – und meinst du auch tatsächlich so?
00:17:29: Nee eigentlich ist es ganz gut.
00:17:30: Es gibt zwar viel zu tun aber hey läuft eigentlich ganz gut!
00:17:35: Und ich meine das auch so.
00:17:38: Das ist dann kein Lippenbekenntnis mehr was ja meistens so ist, oder?
00:17:41: Man sagt Ja, geht schon und so.
00:17:43: Und fühlt sich aber ganz anders!
00:17:47: Das ist der Kompass, der sich neu ausrichtet.
00:17:51: Dann kommen wir wieder zu unserer Intuition.
00:17:57: Denn in einem ruhigen Zustand ist die Tür zu meiner Intuition und zu meiner inneren Quelle offen.
00:18:09: Ich kann aus meiner Inneren Ressource von Ruhe und Gelassenheit profitieren.
00:18:18: Und das ist nicht der Fall, wenn ich in den alten gestressten Mustern von Überverantwortung usw.
00:18:23: bin.
00:18:24: Da ist die Tür zu!
00:18:26: Und dann muss ich ständig im Kopf meine Kreise drehen... ...und dann haben wir die Verwirrung und so weiter und sofort Ängste.
00:18:35: You name it!
00:18:36: Ich würde jetzt interessieren was in deinem Kopf vorgeht.. ..und wenn du mir aufmerksam zugehört hast, dann hast du vielleicht schon den ein oder anderen Hinweis mitnehmen können, wie du vielleicht in der nächsten Situation umgehen kannst.
00:18:52: Mit bestimmten Dingen?
00:18:54: Vielleicht hast Du aber auch rausgehört.
00:18:57: okay es gibt einen Weg Aber ist es sau schwierig denn alleine zu gehen?
00:19:04: Und mit beiden hast Du recht.
00:19:06: und genau deswegen wollte ich heute darüber reden nämlich darüber dass wir etwas verändern können das wir den Kompass regulieren, kontrollieren und neu ausrichten können.
00:19:22: Und dass es uns damit leichter fällt gute Entscheidungen zu treffen emotional entspannter zu bleiben und vor allen Dingen nicht auf Menschen hereinzufallen die uns emotionalisieren wollen.
00:19:39: weil emotion bedeutet immer vernebelte blick schlechte entscheidungen und Angreifbarkeit.
00:19:49: Und dafür finde ich, sind wir zu smart alle!
00:19:54: Ich weiß nicht wer du bist und wo du gerade stehst in deinem Leben, aber ich bin mir sicher dass auch du Potenzial in dir trägst das noch nicht geschöpft wurde.
00:20:03: Und ich bin mehr sicher wenn du städtest es auch anders aussehen würde.
00:20:09: Damit es ein wenig einfacher für dich ist diese Auseinanderklamüserübung Also Emotion und Zitation.
00:20:20: Würde ich dir empfehlen, Blatt Papier zu nehmen?
00:20:23: Und in der Mitte mal dieses Gefühl der Überverantwortung wie jetzt in unserem Beispiel heute zu nehmen das dahinzuschreiben... ...und dann mal eben in dieser Ruhe zu reflektieren.
00:20:38: Dieses Gefühl zu beschreiben.
00:20:41: Wie fühlt sich denn eigentlich an diese Enge in der Brust der Puls, die Anspannung im Nacken in den Schultern.
00:20:53: Im Kopf, wo auch immer du das wahrnimmst in den Oberarmen und in der Brust und das wirklich ausführlich zu beschreiben.
00:21:03: Und Ausführlich Beschreiben heißt fühlt es dort sich eng oder weit an wenn ich in der Überverantwortung bin.
00:21:13: Kalt oder warm, hell oder dunkel laut oder leise, weich oder hart und so weiter.
00:21:23: Beschreibe also dieses Gefühl so gut es dir gelingt!
00:21:28: Und dann versuche wie ein Mindmap oder so ein Genogramm aufzumalen in welchen Situationen du dich früher so gefühlt hast.
00:21:41: Somit findest Du die frühen Situation vielleicht auch die Entstehungssituation Ursprung.
00:21:50: Und verbindest dich auf eine andere Art und Weise mit diesem Gefühl, also du schaust es an als dass du davon übermandt wirst.
00:22:01: Und genauso gehst du vor mit zum Beispiel der Gelassenheit.
00:22:06: Nimmst ein anderes Blatt Papier meist die Gelassenhaut in die Mitte.
00:22:10: beschreibst auch hier die körperliche Evidenz.
00:22:13: wie fühl das sich an wenn du gelassen bist entspannt?
00:22:17: Wie ist es dann mit deinen Schulden Mit deinem Nacken.
00:22:20: Wie ist es im Bauch?
00:22:21: Wie ist das in der Brust?
00:22:22: Ist es weit, ist es eng, ist hart, ist weich, hell oder kalt?
00:22:28: Also wie ist es da?
00:22:30: Fühl dich da mal hinein und dann versuche Situationen zu finden wo du dich so gefühlt hast.
00:22:39: Und vielleicht weshalb.
00:22:41: Vielleicht gab's da Menschen die sich in einer bestimmten Weise verhalten haben die das unterstützt haben.
00:22:49: Genauso in der Überfahrt Verantwortung gab es da Menschen die sich in einer gewissen Weise verhalten haben, die das unterstützt haben.
00:22:56: Denn das hilft ja auch für die jetzt Situation oder in der Zukunft herauszufinden welche Situationen welches Potenzial haben ein bestimmtes Gefühl in dir einen bestimmten Zustand in dir hervorzurufen.
00:23:14: und eine weitere Übung die ich dir mitgeben möchte ist du kannst eine Endplade und eine Aufladestation installieren.
00:23:23: Du kannst in deinem Raum sagen so, da wo ich jetzt stehe das ist die Endpladestation für die Überverantwortung, für die Anspannung, Für den Stress Und du lässt den Stress, die Anpannung über deine Fußsohlen in den Boden fließen.
00:23:49: Es hilft, eine Farbe dafür zu finden.
00:23:54: Welche Farbe hat Stress für dich?
00:23:56: Welche farbe hat die Überachverantwortung für
00:23:58: dich?".
00:23:59: Wo sitzt sie hauptsächlich?
00:24:01: in deinem Körper woher sie ihren Ursprung ihre Zentrale und gibt sie in diese Entladesstation ab.
00:24:11: Und wenn du dann merkst dieses Gefühl, diese Farbe wird schwächer also weitestgehend entladen, dann gehst du ein Schritt beiseite und stellst dich in die Aufladeposition.
00:24:28: Und dort lädzt Du Dich auf mit der Gelassenheit, mit der Ruhe!
00:24:35: Und auch die hat wieder eine Farbe – und sie hat irgendwo einen Zentrum in Deinem Körper.
00:24:42: Und Du holst Dir über die Fußsohlen dieses Gefühl in Deinen Körper?
00:24:48: Lässt!
00:24:49: dass in dieses Zentrum, wo du sagst da hat es das Zentrum mit meinem Körper hineinfließen und von dort wieder ausstrahlen.
00:24:58: So dass dein ganzer Körper in dieser Farbe erstrahlt und die Gelassenheit in jede deine Zelle in jeder deiner Zellen einfließen kann und wiederum aus ihr herausstrahlt.
00:25:16: Das sind wunderbare Übungen.
00:25:23: machen kannst, wiederholen kannst mit der Auseinandersorte-Übung.
00:25:29: Und die dir helfen dieses neue Gefühl mehr und mehr zu manifestieren und deinen Kompass immer mehr auf das auszurichten was du mehr möchtest in deinem Leben gerade im bestimmten Situation.
00:25:47: Wir haben das heute mit der Überverantwortung, mit der Gelassenheit gemacht.
00:25:51: Du kannst es mit jedem anderen Zustand machen und natürlich in jeden Kontext.
00:25:55: Also ich habe jetzt den Business-Kontext genommen.
00:25:58: Du könntest für jede deiner Lebenssituationen verwenden überall dort wo du das Gefühl hast dein Kompass könnte eine neue Ausrichtung vertragen.
00:26:10: In diesem Sinne vielleicht magst du dich ja jetzt bei mir melden.
00:26:14: mich wird's freuen.
00:26:17: Ansonsten hören wir uns spätestens in vier Wochen zu meiner nächsten Folge Potentialen liest.
00:26:24: Alles Gute!
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